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Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden sprintet zu ihrer ersten Olympischen Goldmedaille und gewinnt die 1.500 Meter bei den Winterspielen in Mailand Cortina. Sie stoppt die Uhr bei 1 Minute und 54,9 Sekunden und setzt sich mit nur 0,06 Sekunden Vorsprung gegen die Silbermedaillengewinnerin Ragne Wiklund aus Norwegen durch. Die Menge bricht in Jubel aus, während Rijpma-de Jong ins Ziel rast und ihre beeindruckende Sammlung von sechs Karriere-Medaillen im Eisschnelllauf erweitert. Valerie Maltais aus Kanada sichert sich die Bronze und kommt 0,31 Sekunden später ins Ziel. Der Medaillenspiegel von Rijpma-de Jong steht nun bei einer Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen. Auffällig abwesend ist der niederländische Star Joy Beune, die sich trotz einer dominierenden Weltcup-Leistung nicht für das Event qualifizieren konnte. Die Amerikanerin Brittany Bowe belegt den vierten Platz und markiert damit ihr drittes vierte Ergebnis bei diesen Spielen. Bowe, die nach diesen Olympischen Spielen zurücktreten möchte, hat sich kürzlich mit der Kapitänin der US-Frauenhockeymannschaft Hilary Knight verlobt, die am Donnerstag Gold gewonnen hat.

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