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Sebastien Ogier führt nach einem dramatischen Freitag bei der Rallye Portugal, dem sechsten Lauf der WRC-Saison. Was hinter diesem überraschenden Führungswechsel steckt, zeigt die packende Dynamik des Wettbewerbs.
Der Toyota-Pilot profitierte vom Missgeschick seines Landsmanns Adrien Fourmaux (Hyundai), der seine souveräne Führung auf der achten Wertungsprüfung verlor. Fourmaux geriet auf einem harten Felsabschnitt von der Ideallinie ab und zog sich zwei Reifenschäden zu, was zu einem Zeitverlust von 29,3 Sekunden führte. Ogier, der am Morgen noch mit der Abstimmung seines GR Yaris Rally1 kämpfte, übernahm daraufhin die Spitze und baute seinen Vorsprung auf Thierry Neuville (Hyundai) zwischenzeitlich auf fünf Sekunden aus.
Neuville, der den ganzen Tag über mit seinem i20 N zu kämpfen hatte, zeigte in der letzten Prüfung des Tages eine starke Leistung und verkürzte den Rückstand auf Ogier auf nur 3,7 Sekunden. Toyota-Youngster Sami Pajari überraschte mit zwei gewonnenen Prüfungen, fiel jedoch am Nachmittag zurück. Oliver Solberg und Elfyn Evans komplettieren die Top 5, während Dani Sordo (Hyundai) einen schwierigen Tag erlebte.

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