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Der Große Preis von Monaco markiert das Inkrafttreten einer entscheidenden Regeländerung für die Formel 1-Motoren. Ab dem 1. Juni führt die FIA eine neue Methode zur Kontrolle des Verdichtungsverhältnisses ein, eine Änderung, die das Kräfteverhältnis auf der Strecke erheblich beeinflussen könnte.
Warum solltet ihr bei uns bleiben? Wir erklären euch, wie diese Entscheidung die Dominanz von Mercedes beeinflussen könnte, die verdächtigt wird, eine technische Lücke ausgenutzt zu haben.
Seit Jahresbeginn kursieren Gerüchte über einen möglichen Vorteil von Mercedes hinsichtlich der Einhaltung des Verdichtungsverhältnisses von 16:1, während die vorherige Regelung 18:1 erlaubte. Das Problem liegt in der Messmethode, die ursprünglich im kalten Zustand des Motors durchgeführt wurde. Die Konkurrenten, darunter Audi, Honda und Ferrari, befürchteten, dass Mercedes die thermischen Eigenschaften bestimmter Materialien nutzen könnte, um dieses Verhältnis zu erhöhen, sobald der Motor auf Temperatur ist. Nach wachsendem Druck kündigte die FIA ein neues Kontrollprotokoll an: Ab dem 1. Juni wird das Verdichtungsverhältnis sowohl im warmen als auch im kalten Zustand gemessen, mit Kontrollen bei 130°C bereits ab 2027. Diese Änderung, die um zwei Monate vorgezogen wurde, könnte die Karten für 2026 neu mischen.

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